Collaborating with the EyeEm community – Some lessons I learned

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At DW we recently teamed up with the photo sharing platform EyeEm in order to try out an alternative to collect user generated content. EyeEem is a Berlin based startup that jumped from 1 million to 10 million users within the last year. The platform can be easiest compared to instagram as it’s built on the same core functionality: uploading photos through an app and editing them with filters.

What made us go for EyeEm was its unique way of connecting pictures with exact locations plus the fact that there is room for partners to do a certain mission: a call for pictures around one topic. Has a mission once been started, it is directly promoted on the EyeEm Blog as well as via EyeEm’s Social Media channels.

The story we were having in mind was the different living situations in cities around the world. What happens when room is limited and rents are rising? What kind of creative solutions already exist out there? So we asked users to upload photos concerning the question how they personally solve the problem in creative ways. We were curious how people live on small room and if they know about any projects in their cities that show new ideas of coping with the problem.

What did we expect from the mission?

  • We wanted to get a first impression of how strict or creative people respond to a given question on a platform like EyeEm. How big is the room for interpretation and the variety of associations?
  • We hoped to find some surprising stories within the uploads.
  • We wanted to get in touch with the EyeEm community that suited our chosen topic very well,
  •  and we expected to get a general idea of  how a platform like EyeEm works for collecting UGC in the context of a journalistic purpose.

In order to sum up our experiences a bit, I talked to Severin Matusek from EyeEm who is responsible for planning the missions. weiter »

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Lassen sich mit Hashtags Online-Diskussionen zusammenführen?

Hashtag

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Warum führen wir eigentlich die gleichen Diskussionen auf zig Plattformen? Ein Medienhaus hat in der Regel eine Kommentarfunktion auf der eigenen Website, zusätzlich eine Facebook-Seite mit eigenen Kommentarthreads, die Google+-Page, Twitter-Accounts und vielleicht ein paar weitere spezielle Seiten.

Ein Thema, viele einzelne Communities, die es zu betreuen gilt. Eine Frage, die sich mir hier schon lange stellt, und zu der ich bisher keine Antwort gefunden habe: Wie bringe ich diese Diskussionen eigentlich mal zusammen. Folgt man der Vorstellung von der Website als Heimatland und der Seiten in Sozialen Netzwerken als Botschaften, dann macht es doch Sinn, die Eindrücke, Erfahrungen und Informationen, die man in den Botschaften gesammelt hat im Koffer nach Hause zu tragen und dort auszupacken und zu präsentieren. Aber wie?

Bei der DW wurde zu diesem Zweck einmal der Versuch unternommen, Diskussionsbeiträge zu einem Thema über Storify auf der Website einzubinden. Dabei zeigt sich die zentrale Schwierigkeit: Jede Plattform hat ihr eigenes System und nicht jede Plattform gibt die Möglichkeit einzelne öffentliche Userbeiträge über die API zu erreichen. Jeder Tweet hat eine URL und ist integrierbar, nicht aber jeder Facebook-Kommentar. weiter »

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5 Wege, um Twitter Listen mit Tame zu nutzen

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72 Stunden hochgeladenes Videomaterial auf YouTube, 278.000 Tweets und 41.000 Facebook-Posts pro Sekunde. Wie finde ich in diesem Lärm die Schnipsel, die für mich spannend sein könnten. Das ist vielleicht die meistgestellte Frage zu Social Media für Journalisten.

Und es gibt immer mehr Antworten darauf, wie ich schon in meinem letzten Artikel zur Recherche in Social Media angerissen habe, viele Tools, die dabei helfen sollen. Eines von ihnen ist Tame, eine Software von einem Berliner Startupt, die sich voll und ganz auf Twitter konzentriert, und das mit einem sehr einfachen, übersichtlichen Dashboard.

Seit dem Relaunch vor gut einem Monat konnte man sich für einen kostenlosen Test anmelden. Meine Testzeit läuft heute aus und ich habe das zum Anlass genommen, mir ein paar Gedanken über den Mehrwert des Tools zu machen.

Die Funktionalität, die meine Aufmerksamkeit am meisten auf sich gelenkt hat, war die Möglichkeit, einzelne Listen zu durchsuchen.  Die Analyse und Suche in Listen ist neben der Analyse der eigenen Timeline und der integrierten Twitter-Suche einer der drei Hauptbereiche von Tame.

Ich halte Listen potentiell für eines der effektiven Tools in Twitter, um Ordnung in die Informationsflut zu bringen, nur leider habe ich bisher keine Möglichkeit gefunden, das auch in die Tat umzusetzen. Weder bei Twitter direkt, noch in Tools wie Tweetdeck, schon gar nicht mobil. Entsprechend vernachlässigt sind meine Listen.

Hier ein paar Gedanken dazu, wie Tame das Arbeiten mit Listen besser macht: weiter »

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Journalistische Recherche in Social Media jenseits von Breaking News

tweetdeck

Copyright: Bild von Pedro Lozano auf Flickr. Some rights reserved

Für überraschend lange Zeit lag der Fokus im Journalismus auf der Frage, wie Soziale Medien zur weiteren Verbreitung der eigenen Artikel, Radio-Beiträge oder TV-Shows beitragen. Wie füttere ich Facebook, wie nutze ich Hashtags richtig, um gefunden zu werden? Wie setze ich die Tags und Annotations in meinem YouTube-Video? Alles zweifelsfrei wichtig, aber zum Glück wendet sich das Blatt langsam: Die Frage „Wie nutze ich Social Media richtig als journalistische Quelle“ gewinnt immer mehr an Bedeutung. Viele werden sagen, das sei doch schon lange Thema: Richtig! Aber nur für eine relativ kleine Vorreitergruppe. Mein Gefühl ist, dass es jetzt endlich zum Mainstream wird. weiter »

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The BOBs 2011 Storifyed

Es mag an den jüngsten Berichten vom Arabischen Frühling liegen, dass die Best of Blog Awards der Deutschen Welle (The BOBs) in diesem Jahr besonders ins Bewusstsein gerückt haben, welche Bedeutung Blogger im Kampf um die freie Meinungsäußerung haben können. Welch große Rolle sie spielen gerade da, wo Regierungen die Medien steuern, in denen Demonstranten zum Abschuss freigegeben sind, in denen das Internet, Information und Vernetzung, zur Waffe wird. Im Iran, in China wissen die Regierungen diese Waffe ebenso oder gar machtvoller einzusetzen als das Volk, in Tunesien und Ägypten haben wir gesehen, wie sich das Volk dieser Waffe bemächtigt.

Julius Endert schreibt in seinem Blog über das GMF vs. NRW Medienforum

Wer wissen will, was diese Blogger und Citizen Journalist leisten, dem werden ein paar Stunden im alten Plenarsaal der Bundesrepublik reichen: Er will danach gar nicht mehr nach Köln zurück. Weil er fasziniert sein wird von diesem Engagement dieser Menschen, von ihrem Mut. Von der Courage, ohne Rücksicht auf Gefahr für Leib und Leben zu berichten. Die Geschichten in die Welt hinauszutragen, damit sich was ändert.

Die BOBs haben zum Ziel, einen Beitrag zur freien Meinungsäußerung im Netz zu leisten. Im Moment der Preisverleihung, wenn die Gewinner zusammen nach Bonn eingeladen werden, haben sie noch einen weiteren, ganz persönlichen Effekt: Sie können auch ein Zeichen für die Blogger sein, dass sie in ihrem Kampf um das Menschenrecht ihre Meinung zu äußern, auf Ungerechtigkeit Aufmerksam zu machen, nicht allein dastehen. Judith Torrea, Gewinnerin in der Kategorie „Reporter Without Borders-Award“, sagte, nachdem sie den Preis entgegengenommen hatte, sie freue sich, die anderen Blogger kennenzulernen, denn sie fühle sich oft sehr allein mit ihrem Blog.

Hier noch einmal die Gewinner der BOBs in einer Zusammenfassung auf Storify: weiter »

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Warum wir noch Zeitschriften brauchen

Was macht eine Zeitschrift existierenswert? Was gibt ihr auch in Zukunft noch die Berechtigung, sich in Presseshops am Bahnhof breit zu machen und was bringt uns dazu, uns mit unseren riesen Koffern durch die eng aufgestellten Zeitschriftenauslagen zu ihr durchzukämpfen und diese Hand voll Blattwerk auch noch zu bezahlen.

Hier ein paar Gedanken dazu. Was bringt mich noch dazu eine Zeitschrift zu kaufen?

Die Themen

Wenn wir uns von Printprodukten abwenden, dann doch vor allem von den Tageszeitungen. Warum? Weil sie uns zu wenig Neues berichten. 1,80 Euro für das Gefühl, das alles schon einmal gelesen zu haben, die Bestätigung seine Online-Lektüre wirklich ordentlich zu machen und beim Überblättern der Seiten gedanklich schon wieder jenseits der U-Bahnschächte bei der Tagesplanung zu sein.
Nichts ist älter als die Nachrichten von gestern. Nichts ist überholter als das Titelblatt der Tageszeitung und das nicht erst seit es das Internet gibt, sondern bereits seit es die Tagesschau gibt.
Daher bieten Zeitschriften, mit ihren Themen am Rande von Tagespolitik und Zeitgeschehen mehr Wert und mehr Gegenwert.
Eine gute Zeitschrift überrascht mich. Sie schafft es, mich in Themen hineinzuziehen, mit denen ich mich bisher nicht beschäftigt habe, die mir in meinen Online-Netzwerken nicht begegnet. Sie werden vom Zufall in das Informationspool gebracht, das mich ständig umgibt. Sie ergänzt Wissen, statt es zu bestätigen. Und sie weckt Interesse für Dinge, die meinem Netzwerk unbekannt sind. weiter »

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Storyteling mit Brian Storm

Brian Storms Geschichten sind anders. Eine Geschichte, die durch die Produktionsstätte von MediaStorm gegangen ist, ist nicht besonders lang, sie ist nicht die spannendste Geschichte, die man bis dato gesehen hat und sie deckt auch keine Geheimnisse auf. Dennoch bleibt sie im Gedächtnis, denn sie ist ein Produkt der Leidenschaft fürs Storytelling, für zeitlose Geschichten, die berühren. Und sie ist vor allem eins: perfektes Handwerk. weiter »

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Prozessjournalismus – ZEIT ONLINE Talk im Dradio Wissen

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foto from flickr

Am Samstag durfte ich zu Gast sein beim Deutschlandradio, um im ZEIT ONLINE Talk über die Beteiligung des Publikums im Journalismus oder genauer gesagt, über Prozessjournalismus zu diskutieren.

Der Begriff vom Prozessjournalismus ist gar nicht mal so geläufig im deutschen Sprachraum. Wie dem Moderator der Sendung Markus Heidmeier geht es vielen beim Hören des Begriffs. Die erste Assoziation führt in den Gerichtssaal. Was ist also eigentlich gemeint?

Gemeint ist ein Journalismus, der sich nicht auf die Veröffentlichung eines Artikels, Beitrags oder einer Dokumentation beschränken lässt, sondern der den User einschließt, schon während die Geschichte, die erzählt wird entsteht und auch nachdem sie veröffentlicht wurde. weiter »

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Linktipps der Woche

Leseempfehlungen zu Journalismus, Social Media und natürlich zur Klimarettung

Immerwieder Sonntags finden Sie hier  eine überschaubare Anzahl an Leseempfehlungen aus dem Web. Die Auswahl ist bestimmten Anlässen in der Woche geschuldet oder einfach der Tatsache, dass sich das Lesen des Artikels von Anfang bis Ende wirklich lohnt.

1. Auf den Punkt gebracht. Jeff Jarvis beschreibt in seinem Blog, was Journalismus alles ist und sein kann. Wenn man sich diese vielen Möglichkeiten vor Augen führt, scheint es noch gar nicht genug Journalisten zu geben. Es ist viel zu tun.

Is Journalism Storytelling?

2. Google hat im September das Google Sidewiki herausgebracht, das es Usern, die die Toolbar installiert haben erlaubt, jede Website zu kommentieren. Wenn sich dieses oder vergleichbare Tools weiter durchsetzen, müssen die Nachrichtenhüter schließlich doch endlich einsehen, dass Kontrolle und das Internet keine Freunde mehr werden. Jeffrey D. Neuburger zieht auf Media Shift eine erste Bilanz zur Verwendung des Tools. Noch ist alles gut.

Will Google Sidewiki shift control of Online comments

3. Viele Blogger beginnen langsam, sich Gedanken über das Jahr 2010 zu machen. Was liegt an Entwicklungen hinter uns, was ist der nächste Clou?

Auf Read Write Web berichtet Ravit Lichtenberg von seiner Social Media-Vision für 2010. Wenn Social Media immer mehr Bereiche durchgringt und gelebt wird, statt zerredet, wenn Online- und Offline-Welt durch Entwicklungen wie Augmented Reality zusammenwachsen, wenn Unternehmen endlich die Antwort nach dem ROI aus ihren Social Media Aktivitäten in harten Zahlen ausdrücken können.

10 Ways Social Media Will Change in 2010

4. Anlässlich des Klimegipfels in Kopenhagen hier heute drei Linktipps, die beim Finden guter Vorsätze für das neue Jahr helfen können.

Tipp 1: Der Quick Carbon Calculator vom Guardian. Mit dieser schön designten Anwendung lässt sich die persönliche Kohlendioxidsündenbilanz erstellen und vergleichen. Bist Du in Sachen Klima die USA oder Bangladesch?

Tipp2: Auf den ersten Blick schöne heile Welt wie wir sie aus Kinderbüchern kennen, auf den zweiten Blick eine Welt, in der wir lieber nicht leben wollen.

Infografik zur CO2-Zukunft vom Good Magazine und Life of the Mind

Tipp3: Der Kurzfilm Die Rechnung von Germanwatch wirkt erst etwas platt in seinem abgedroschenen „Mein Haus, mein Auto, meine Boot, meine Frau- Stil“ aber die Pointe macht’s.

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Living Stories: Google startet neues Format des Storytellings

Die Stärken der Google Nachrichtenseite: Überblick – Tiefe – Kontext – Interaktivtiät

googe_livingstoriesIn dieser Woche hat google uns mal wieder gezeigt, wie mit der einfachen Aufbereitung und Neusortierung von Daten, Informationen vermittelt werden können. Ist google der bessere Newsmaker? Nein, soweit wollen wir nicht gehen, aber google hat Mittel, verborgen in Algorythmen, die einer journalistischen Geschichte zu mehr Wert und Nachhaltigkeit verhelfen. weiter »

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